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Grünpflege für Gewerbe & Wohnanlagen

Hecken­schnitt & Gehölz­pflege: in Form zur richtigen Zeit

Form- und Pflegeschnitt für Hecken, Sträucher und Solitärgehölze an Gewerbeobjekten und Wohnanlagen — terminiert nach Gehölzart und Jahreszeit, geschnitten mit Blick auf § 39 BNatSchG, abgefahren samt Schnittgut. Inhabergeführt heißt dabei: Wer Ihre Anlage besichtigt, verantwortet auch den Schnitt.

Präzise auf Kante geschnittene Hecke entlang eines Parkplatzes an einem Gewerbeobjekt

§ 39 Bundesnaturschutzgesetz

Wann geschnitten werden darf — der gesetzliche Takt

Für Hecken und Gehölze gibt das Bundesnaturschutzgesetz ein klares Jahresfenster vor. Wer es kennt, plant Rückschnitte rechtzeitig — und steht nicht im Juli vor einer Maßnahme, die erst ab Oktober zulässig ist.

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Radikaler Rückschnitt und Rodung zulässigSchonzeit: nur Form- und Pflegeschnitt

1. Oktober bis 28. Februar

Das Fenster für starke Eingriffe

Radikaler Rückschnitt, Auf-den-Stock-Setzen und die Beseitigung von Hecken und Gebüschen sind nach § 39 BNatSchG nur in diesem Zeitraum zulässig. Verjüngungen überalterter Hecken und Rodungen legen wir deshalb von vornherein in die Wintermonate — im Angebot steht der Termin gleich mit drin.

Ganzjährig

Schonender Form- und Pflegeschnitt

Der jährliche Zuwachs darf jederzeit entfernt werden — mit Rücksicht auf brütende Vögel. Vor jedem Schnitt kontrollieren wir die Hecke deshalb auf besetzte Nester. Finden wir eines, bleibt der betroffene Abschnitt stehen, bis die Brut ausgeflogen ist, und wird später nachgeholt.

Örtliche Baumschutzsatzungen können zusätzliche Regeln enthalten. Bei geschützten oder unklaren Fällen stimmen wir das Vorgehen vor dem Termin mit Ihnen ab — die Terminplanung im gesetzlichen Rahmen übernehmen wir.

Leistungsumfang

Vom Formschnitt bis zur Abfuhr: ein Auftrag, ein Ergebnis

Eine gepflegte Hecke ist oft das Erste, was Besucher, Mieter und Kunden von einem Objekt sehen — noch vor der Eingangstür. Entsprechend ernst nehmen wir das Schnittbild: gerade Kanten, gleichmäßige Höhen, saubere Übergänge.

Der Heckenschnitt ist ein Baustein unserer Grünflächenpflege: Wer Gehölze, Beete und Rasen in einer Hand bündelt, spart Abstimmung und bekommt ein einheitliches Gesamtbild statt drei verschiedener Handschriften. Für Wohnanlagen und Hausverwaltungen übernehmen wir die Gehölzpflege auf Wunsch als festen Bestandteil der Objektbetreuung — mit Terminen, die zur Eigentümerabrechnung passen.

  • Formschnitt von Hecken

    Sichtschutz- und Einfassungshecken an Zufahrten, Parkplätzen und Grundstücksgrenzen — auf Kante und gleichmäßige Höhe gebracht, mit sauberem Schnittbild auch an Ecken und Toren.

  • Pflegeschnitt von Sträuchern und Gehölzen

    Auslichten, Totholz entfernen, Wuchs lenken statt kappen — je nach Art zum passenden Zeitpunkt, damit Blüte und Form erhalten bleiben.

  • Rückschnitt und Verjüngung im Winterfenster

    Stark zugewachsene Hecken und überalterte Sträucher setzen wir zwischen Oktober und Februar kräftig zurück — im gesetzlich zulässigen Zeitraum, als geplanter Termin statt Notlösung.

  • Schnittgut-Entsorgung im Angebot enthalten

    Aufnehmen, Verladen und fachgerechte Verwertung als Grünabfall gehören zum Auftrag. Wege, Stellplätze und Rasenflächen übergeben wir besenrein.

  • Abgesicherter Arbeitsbereich

    An Wegen, Eingängen und Stellplätzen arbeiten wir abschnittsweise und sichern den Bereich ab, damit der Betrieb am Objekt weiterlaufen kann.

Schnittzeitpunkte

Jede Gehölzart hat ihren Zeitpunkt

Eine Hainbuche verzeiht fast alles, eine Thuja fast nichts. Darum planen wir Schnitttermine nicht pauschal, sondern je Gehölzart — hier die wichtigsten Orientierungswerte.

Juni + Spätsommer

Laubhecken

Hainbuche · Liguster · Feldahorn

Zwei Formschnitte halten die Kante dicht: der erste nach dem Junitrieb, der zweite vor dem Herbst. So bleibt die Hecke blickdicht, ohne zu verkahlen.

Ab Ende Juni

Immergrüne Hecken

Kirschlorbeer · Eibe

Nach dem ersten Austrieb in Form bringen. Die Eibe verträgt auch kräftige Korrekturen; beim großblättrigen Kirschlorbeer achten wir auf ein Schnittbild ohne zerrissene Blätter.

Nur ins grüne Holz

Nadelgehölze

Thuja · Scheinzypresse

Aus altem Holz treiben sie nicht wieder aus. Deshalb gilt: regelmäßig und maßvoll schneiden statt selten und radikal — sonst bleiben braune Löcher dauerhaft sichtbar.

Direkt nach der Blüte

Frühjahrsblüher

Forsythie · Zierjohannisbeere

Sie blühen am Holz des Vorjahres. Wer sie im Herbst oder Winter stutzt, schneidet die nächste Blüte gleich mit ab — der richtige Termin liegt unmittelbar nach der Blüte.

Ende des Winters

Sommerblüher

Sommerflieder · Rispenhortensie

Sie blühen am neuen Holz: Ein kräftiger Rückschnitt vor dem Austrieb fördert Wuchs und Blüte im selben Jahr.

Orientierungswerte aus der Pflegepraxis, keine gartenbauliche Beratungsleistung. Den verbindlichen Schnittplan für Ihr Objekt legen wir nach der Besichtigung fest — je Gehölz, je Termin, übers Jahr verteilt.

Mehr als Optik

Freie Sicht, freie Wege: Gehölz­pflege ist Verkehrssicherung

Eine Hecke, die im Mai noch ordentlich wirkt, kann im August die Ausfahrt zuwachsen. An Gewerbeobjekten und Wohnanlagen ist der Schnitt deshalb nicht nur eine Frage des Erscheinungsbilds, sondern der Sicherheit von Fußgängern und Fahrzeugen.

Bei jedem Pflegetermin achten wir auf diese Punkte — und sprechen Auffälligkeiten aktiv an, statt sie mitwachsen zu lassen. Verbindliche Maße und Freihaltepflichten regeln die örtlichen Vorgaben; eine Rechtsberatung ersetzen wir nicht, das Mitdenken übernehmen wir.

Zum vollständigen Bild gehört auch der Boden darunter: Die Rasenpflege mit Mäharbeiten und Kantenschnitt lässt sich mit dem Gehölztermin in einer Tour verbinden.

Sichtdreiecke an Ausfahrten

An Grundstücksausfahrten halten wir Hecken so, dass die Sicht auf Fahrbahn, Rad- und Gehweg frei bleibt — gerade Kirschlorbeer legt in einem einzigen Sommer deutlich zu.

Lichtraum an Wegen und Parkplätzen

Über Gehwegen und Stellplätzen schneiden wir überhängende Äste zurück, damit Fußgänger, Kinderwagen und Fahrzeuge ungehindert passieren — Zweige vor Leuchten und Schildern nehmen wir mit heraus.

Zugänge und Rettungswege

Feuerwehrzufahrten, Hydranten, Hausnummern und Klingelanlagen bleiben sichtbar und erreichbar — im Zweifel schneiden wir hier zuerst.

Ablauf und Touren

Zwei Regionen, feste Touren — so kommt der Schnitt zu Ihnen

Unser Sitz liegt in Hannover-Badenstedt. Einsätze bündeln wir je Region zu festen Touren: in der Region Hannover mit Laatzen, Garbsen, Langenhagen und Seelze — und in Stadt und Landkreis Hildesheim über den A7/B6-Korridor. Das hält Termine planbar und Anfahrten kurz.

Besichtigung vor Ort

Wir sehen uns Hecken, Sträucher und Zuwege gemeinsam an und halten Höhen, Längen, Zielbild und Zeitfenster fest — kostenlos und unverbindlich.

Angebot mit Schnittplan

Sie erhalten einen Festpreis mit Terminen je Gehölzart, in der Regel innerhalb von 24 Stunden — inklusive Schnittgut-Entsorgung, ohne versteckte Posten.

Schnitt in der Regionstour

Vor dem Schnitt die Kontrolle auf besetzte Nester, dann der Schnitt mit der zur Art passenden Technik — bei abgesichertem Arbeitsbereich.

Abfuhr und Übergabe

Schnittgut aufgenommen und fachgerecht verwertet, Flächen besenrein übergeben — mit kurzer Rückmeldung, was gemacht wurde und was ansteht.

Heckenschnitt entfaltet seinen Wert im Verbund: mit gepflegten Beeten und einem sauberen Rasen wird aus Einzelmaßnahmen eine Außenanlage aus einem Guss.

Nachgefragt

Häufige Fragen zu Hecken­schnitt und Gehölz­pflege

Ja — als schonenden Form- und Pflegeschnitt. § 39 BNatSchG verbietet vom 1. März bis zum 30. September nur radikale Maßnahmen wie das Auf-den-Stock-Setzen oder die Beseitigung von Hecken. Der Rückschnitt des jährlichen Zuwachses bleibt ganzjährig zulässig, solange brütende Vögel nicht gestört werden. Deshalb kontrollieren wir jede Hecke vor dem Schnitt auf besetzte Nester.
Der betroffene Abschnitt bleibt stehen. Wir markieren die Stelle, schneiden die übrigen Bereiche wie geplant und holen den ausgesparten Teil nach, sobald die Brut ausgeflogen ist. Sie erhalten dazu eine kurze Rückmeldung mit dem neuen Termin — ohne Mehrkosten für den zweiten Anlauf.
Ja. Aufnehmen, Verladen und die fachgerechte Verwertung des Schnittguts als Grünabfall sind fester Bestandteil des Angebots. Wege, Stellplätze und Rasenflächen übergeben wir nach dem Schnitt besenrein — es bleibt kein Haufen liegen, den jemand anderes wegfahren muss.
Das hängt von der Gehölzart ab. Laubhecken wie Hainbuche oder Liguster bleiben mit zwei Schnitten pro Jahr in Form, viele immergrüne Hecken kommen mit einem Schnitt aus. Im Angebot schlagen wir Ihnen einen Turnus je Gehölzart vor, damit die Anlage über das ganze Jahr gepflegt wirkt — nicht nur in der Woche nach dem Schnitt.
Das ist sogar der typische Zuschnitt: Heckenschnitt, Rasenpflege und die Pflege von Beeten und Pflanzflächen laufen als ein Pflegepaket über dieselbe Tour. Sie haben einen festen Ansprechpartner für die gesamte Außenanlage, und die Termine sind aufeinander abgestimmt.
Ja. Wir arbeiten in zwei festen Regionen: in der Region Hannover mit Hannover, Laatzen, Garbsen, Langenhagen und Seelze sowie in Stadt und Landkreis Hildesheim von Sarstedt bis Alfeld. Die Einsätze bündeln wir je Region zu festen Touren — nach Hildesheim über den A7/B6-Korridor. So bleiben Termine planbar und Anfahrten kurz.

Die Hecke wächst weiter — der Schnittplan steht.

Vereinbaren Sie eine kostenlose Besichtigung Ihrer Außenanlage. Sie erhalten ein Angebot mit Schnittterminen je Gehölzart — in der Regel innerhalb von 24 Stunden, Schnittgut-Entsorgung inklusive.